Sucharchiv der Branchen von R-Z in Deutschland

Rücken-Dorsum

Rücken-DorsumDer Rücken ist die hintere Wand des Rumpfes, die sich vom unteren Rand des Nackens bis zur Gegend der Lende erstreckt. Der Rücken wird hauptsächlich von der Wirbelsäule, den hinteren Abschnitten der Rippen und über und neben beiden gelegenen Weichteilen gebildet. In der Mittellinie des Rückens verläuft eine deutliche Furche, in der das Rückgrat und insbesondere die Dornfortsätze sichtbar sind. Sie sind beiderseits von einem muskulären Wulst, den langen Streckmuskeln des Rückens, begrenzt. Die starke Rückenmuskulatur hat fünf Schichten, die in verschiedenen Richtungen verlaufen. Sie dient teilweise zum Aufrechthalten, Strecken und Drehen der Wirbelsäule, oder auch zum Heben und Senken der Rippen sowie zur Bewegung der Schulter und des Oberarms.

Schläfe-Tempora

Schläfe-TemporaDie Schläfe ist eine seitliche Region des Kopfes, gelegen zwischen Auge und Ohr. Sie ist sehr empfindlich gegen Schläge, da in dieser Region das Mittelohr, das Innenohr und das Gehirn unter dem Knochen liegen.

Trommelfell-Tympanum

Trommelfell-TympanumDas Trommelfell des menschlichen Ohres befindet sich am geschlossenen Ende des Gehörgangs und trennt diesen vom Mittelohr ab. Das Trommelfell besteht aus 3 Schichten: der äußeren Epithelschicht, einer stabilen mittleren Faserschicht und einer inneren Schleimhautschicht. Durch Schallwellen wird es in Schwingung versetzt, welche auf der dem Mittelohr zugewandten Seite von den Gehörknöchelchen zum Innenohr weiterleiten werden. Außerdem verhindert das Trommelfell das Eindringen von Schmutz und Krankheitserregern in das Mittelohr. Berührungen sind schmerzhaft und mit harten Gegenständen kann sehr leicht eine Verletzung entstehen. Ist das Trommelfell beschädigt und nicht auf ganzer Fläche geschlossen, wird das Hörvermögen beeinträchtigt und das Mittelohr büßt seinen Schutz ein. Berührungen des Trommelfells können in Einzelfällen Unwohlsein, Übelkeit und sogar Ohnmacht auslösen.

Unterkiefer-Mandibula

Unterkiefer-MandibulaDer Unterkiefer ist ein Knochen des Gesichtsschädels. Er ist bei Säugetieren der bewegliche der beiden Kieferknochen. Die Mandibula besteht aus dem hufeisenförmigen Unterkieferkörper und beiderseits einem aufsteigenden Unterkieferast. An diesem befindet sich ein Muskelfortsatz zum Ansatz des Musculus temporalis und der Gelenkfortsatz mit dem Kiefergelenksköpfchen, der das Kiefergelenk bildet.

Venen-

VenenVenen sind Blutgefäße, die das Blut zum Herzen führen. Die Venen des Körperkreislaufs transportieren sauerstoffarmes Blut, diejenigen des Lungenkreislaufs sauerstoffreiches Blut. Das venöse Blut ist dunkler als das arterielle. Ein sehr weit verbreiteter Irrtum besteht in der Annahme, das bläuliche Erscheinen des venösen Blutes hinge in erster Linie mit dessen Sauerstoffgehalt zusammen. Tatsächlich kommt das blaue Aussehen der Adern aber daher, dass das langwellige rote Licht eine höhere Eindringtiefe in den Körper hat als das blaue - und somit vom Blut absorbiert wird. Das kurzwellige blaue Licht hingegen wird reflektiert und somit erscheinen die Adern in einer Gewebstiefe von 0,5 bis 2 Millimetern blau.

Wirbelsäule-Columna vertebralis

Wirbelsäule-Columna vertebralisDie Wirbelsäule ist das den Stamm tragende Konstruktionselement der Wirbeltiere, zu denen auch wir Menschen zählen. Beim Menschen besteht die Wirbelsäule aus 27-29 Wirbelknochen und den dazwischen liegenden Zwischenwirbelscheiben (Bandscheiben). Diese Strukturen werden durch Bandverbindungen und die kleinen Wirbelgelenke stabilisiert.

Zwerchfell-Diaphragma

Zwerchfell-DiaphragmaDas Zwerchfell ist ein flächiger Muskel, der beim Menschen und bei den übrigen Säugetieren Brust- und Bauchhöhle voneinander trennt. Das Diaphragma wird vom Nervus phrenicus innerviert. Der zum Brustraum gewölbte, in der Mitte sehnige Muskel kontrahiert sich beim Einatmen, so dass er abflacht und den Brustraum vergrößert. Dadurch entsteht in der Lunge ein Unterdruck. Da der äußere Luftdruck größer ist als der Luftdruck in der Lunge, strömt Atemluft in die Lungenflügel. Beim Ausatmen entspannt sich das Zwerchfell und durch die elastischen Fasern in der Lunge zieht sich diese wieder zusammen.